Seite wählen

AHMED KUTUCU
TRIFFT
LEVENT MERCAN

AHMED KUTUCU

ist 2000 geboren und stürmt als #15 für den FC Schalke 04. Seit kurzem spielt er auch für die
türkische Fußballnationalmannschaft. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Gelsenkirchen. Auch als er später schon im Verein war, blieb sein liebster Ort zum Spielen immer der Hof hinter seinem Wohnhaus – dort, wo alles angefangen hat.

MÜNIR LEVENT MERCAN

ist ebenfalls 2000 geboren und spielt als #37 im Mittelfeld für den FC Schalke 04 und für die U 20 der deutschen Fußballnationalmannschaft. Er wuchs in Recklinghausen auf, mit vier Jahren hatte er das erste Mal einen Ball vor dem Fuß. Mit seinem Vater und seinen Cousins verbrachte er viel Zeit im Käfig.

#IMKAEFIG AUF SCHALKE TRIFFT AHMED KUTUCU SEINEN MANNSCHAFTSKOLLEGEN LEVENT MERCAN.

Ahmed Kutucu und Levent Mercan haben vieles gemeinsam: Sie lernten schon sehr früh den Fußball lieben, spielen im gleichen Verein und für eine Nationalmannschaft. Außerdem sind Ahmed und Levent als Kinder türkischer Eltern in Deutschland aufgewachsen. Beide kennen diese eine Frage nach ihrer Herkunft, die immer wieder gestellt wird. Und für sie gibt es darauf nur eine Antwort:

„Erstmal sind wir Mensch, das ist das Wichtigste“, sagt Ahmed. „Und die Sache ist ja: Wir sind nicht nur Türken, wir sind auch nicht nur Deutsche. Wir sind sozusagen beides gemischt.“

Doch Ahmed und Levent haben die Erfahrung gemacht: Auch wenn sie sich selbst beiden Ländern zugehörig fühlen, werden sie sowohl in Deutschland als auch in der Türkei häufig als Ausländer gesehen. Aber auch im Profifußball kann die Herkunft durchaus eine Rolle spielen: Dann, wenn man entscheiden muss, für welches Land man für die Nationalmannschaft spielen will. Ahmed hatte die Wahl: Deutschland oder die Türkei? Beide Länder hatten Interesse. Nach langem Überlegen entscheidet er sich für die Türkei – aber nicht „gegen“ Deutschland, wie er betont:

„„Das war lange für mich ein Thema“, erinnert sich Ahmed. „Aber im Endeffekt habe ich mir gedacht, ich will für die Türkei spielen. Und ich wurde super aufgenommen. Die größeren Brüder, ›Abi‹ sagen wir, haben mir dabei geholfen, direkt im Spiel zu sein.“

Ahmed und Levent finden das Denken in festen Kategorien anstrengend, wenn es um ihre Herkunft geht. Denn neben der Nationalität gibt es für sie auch noch eine andere Kategorie, die mindestens genauso zählt – das Zuhause. Und das ist für die beiden Deutschland:

„Wir sind hier aufgewachsen“, sagt Levent. „Für mich ist zuhause der Ort, wo ich geboren, wo ich aufgewachsen bin.“

ist eine Webvideo-Serie der Bundeszentrale für politische Bildung. Zehn Fußballprofis treffen auf ihre Weggefährten und sprechen über das, was im Leben zählt. Unter anderem dabei sind Karim Bellarabi, Davie Selke, Daniel Keita-Ruel, Kenny Prince Redondo, Maxi Eggestein, Alexandra Popp, Sara Doorsoun, Felicitas Rauch, Ibrahima Traoré, Ahmed Kutucu, Serdar Dursun,  René Klingenburg, Levent Mercan, Ralf Minge, Marco Bode und Horst Hrubesch.

#imkaefig - 10 Geschichten aus dem echten Leben. Und eine Liebeserklärung an den Bolzplatz.

Visit Us
Follow Me
Snapchat
SOCIALICON